Kommen und Gehen – LEBE!

Menschen kommen und gehen in dein Leben
und ein jeder kann dich was lehren.

Kannst du die Botschaft hören,
die dieser Mensch zu senden hat?

Oder willst du dich verwehren und erheben?

Willst du was erleben in deinem Leben?
Dann öffne dein Herz und hör‘ genau hin,
denn glaube mir, es hat alles Sinn.

Nichts passiert nur zufällig
oder hat sich einfach so ergeben.

Alles ist ein Puzzleteil deines Lebens,
dass von dir an die richtige Stelle gesetzt werden will.

Bist du bereit dafür?

Und selbst, wenn dein Puzzle ein Chaos bleibt,
so schau‘ dir doch die einzelnen Teile an …
und lerne schätzen, was sich dir anbietet.

Jeder traurige Moment enthält auch etwas Schönes.
Jeder schöne Moment enthält auch etwas Trauriges.

Denn alles ist einmal vorbei … und was wäre, wenn du
dann am Ende das Gefühl hättest, nicht gelebt zu haben?

Also lebe dein Leben!

(05. November 2016)

unBeGrenzt

Lässt dich von der Welle tragen,
kannst endlich wieder mal was wagen.

Schaust dem bunten Treiben zu,
bist selber bunt und stehst dazu.

Gehst gerne über Grenzen,
mochtest dich noch nie begrenzen.

Vergisst manchmal, dass der Tag
nur 24 Stunden hat und das
Grenzen auch was Gutes haben.

(21.10.2016)

Träumerin

In mir zieht eine Schwimmerin ihre Bahnen,
lässt sich von den Wellen davon tragen.

Träumt sich über alle Berge,
klettert anscheinend auch noch gerne.

Träumt sich in fremde Welten und Galaxien,
kannst davon ausgehen; sie kann fliegen.

Einfach nur sein ohne was zu beweisen,
heißt das große Ziel ihrer Reisen.

Und manchmal nimmt sie dich in Gedanken mit,
du bist dann jedes Mal ganz entzückt.

(25.09.2016)

DUNKEL

Es ist dunkel draußen und ich sehe dich nicht.

Wirfst einen langen Schatten, der voller Leere ist

und ich frage mich, wer du bist und wer du warst

FÜR MICH und wer ich war FÜR DICH.

Voller Liebe und Respekt waren wir mal gewesen,

doch davon ist nichts mehr übrig geblieben.

Bist hässlich und gemein geworden,

kalt wie ein Stein und reißerisch wie ein Wolf geworden

und ich bin sehr traurig und fassungslos geworden.

Haben uns lange begleitet und geliebt,

doch du hast vor langer Zeit entschieden

einen anderen Weg zu gehen.

Und es wurde dunkel und jetzt sehe ich es auch:

Da ist und war einfach NICHTS.

(24.08.2016)

ENTzwei

Ganz viel verpasst,
ganz oft angepasst.

Irgendwas nicht mitbekommen,
fühl‘ mich immer noch benommen.

Der Rosenstrauch entblättert sich,
während der tosende Sturm
über unseren Köpfen
wie ein Feuer hereinbricht.

Ich werde nass und lasse die Tropfen
auf mich herunter prassen und sehe
dem Spiel der peitschenden Winde zu.

Genieße den Augenblick,
in dem der Himmel aufbricht

und sich die Sonnenstrahlen
durchkämpfen. Heller Streifen
am Horizont, der du mich verzückst.

Und hinter dir donnern auch schon
die nächsten Wolken …

(01.08.2016)

WEG

Eben grad hab‘ ich mich noch nach dir umgeschaut,
doch im nächsten Moment bist du weg.

Ich kann dich nicht mehr sehen,
kann dich nicht mehr wahrnehmen.

Es durchzieht mich wie ein Fluss,
der nicht mehr atmen kann.

Ich fühle mich nicht mehr,
fühle mich so leer.

Eben noch war mir wohlig warm,
doch jetzt fängt es zu regnen an.

Und während ich den feinen Tropfen
in ihrem Tanz auf die Erde folge,
zieht es mich hinauf in den Himmel
und ich fange zu fliegen an.

(17.07.2016)

UNfertig

Du bewegst dich in Gefälligkeiten,
Banalitäten und Seichtigkeiten.

Und in diesem seichten Licht
erhaschst du getrübte
Momente des Augenblicks
und verschaffst dir beim Einatmen
auch schon den nächsten Kick.

Schnelles Glück macht schnell bedrückt.
Und es bedrückt mich zu seh’n
wie wir durch das Leben geh’n.

Benebelt, betäubt und gleich gemacht
mit deines Gleichen im Gleichschritt unterwegs.

Dumpfer Fall, Dumpfer Aufprall,
während der Wind dich erhascht
und nach oben trägt,
denkst du daran wie es wohl morgen
sein wird und so verhindert etwas in dir
den Augenblick zu genießen und steckt
ohne dein Wissen den Kopf raus zur Tür
und winkt mir zum Abschied entgegen.

Und so nehme ich entgegen,
was du nicht imstande bist zu nehmen.
Während ein Teil von dir sich weiter nach dem
seichten und schönen Leben sehnt …

SehnSucht-nicht imstande zu nehmen-
Nach was du dich sehnst-SehnSucht-

Nach was sehnst du dich in deinem Leben?

(Mitte-Ende Mai 2016)

Empörung

Es knistert und knackt und ich weiß nicht, ob du es auch hören kannst.

Dieses Geräusch, was sich fast übergeben muss, weil es ihm zu laut wird.

Die Betörung ist kurz vor der Zerstörung und in meinem Inneren ballt sich eine Faust

Zu hässlichen Gedanken zusammen und möchte zerschlagen, was schon zerbrochen ist.

Während wir noch laut lachen, hat sich mein Geist schon von dir verabschiedet und denkt

In gebrochenen Bahnen und Kreisen. JA, dem Fahrrad fehlen ein paar Speichen und du

Übernachtest wie gewohnt auf dem Bürgersteig, denn du hast ja alles beisammen,

Was du so zum Leben brauchst …

(11.01.2016)

Die schönen Dinge

Vor kurzem stand ich gedanklich am Strand
und dachte an den Vortrag von neulich als
Professor FreuDich sagte:

„Auf die schönen Dinge des Lebens kommt es an!“

Und als ich fragte, was denn die schönen Dinge seien,
fing neben mir am Strand einer laut an zu schreien,
denn der Refrain von „Killing in the Name“ setzte gerade ein
und ich spürte den Druck des Liedes auf mich niederprassen,
während ich mir dachte

„they use force to make u do what the deciders have decided you must do“

Also hatte ich meine Antwort gefunden
und fühlte mich nicht mehr so gedrungen
zwischen all den Möglichkeiten,
die im Leben schön zu sein scheinen,

denn ich kann ja selbst entscheiden.

(20.04.2016)

GLÜCKsMomente

Manchmal habe ich einen dieser GLÜCKsMomente,
in denen ich sinnlos vor mir her fasele und
scheinbar Belangloses in seine Einzelteile
zerlege und damit den Anspruch auf unsinnige
Dinge hege, die du nicht verstehen kannst,

weil du nicht hören und sehen kannst,
was ich höre und sehe,
weil du nicht fühlen und schmecken kannst,
was ich fühle und schmecke
und auch nicht lebst und verstehst,
wie ich lebe und verstehe.

Denn würdest du es tun,
dann würdest du wissen,
mir geht es echt beschissen
GUT.

Denn ich muss dir nicht gefallen.

Mein GLÜCK ist zu trivial und
lässt sich nicht in Worte fassen,
manchmal lässt es sich in Orte fassen,
aber selbst dann nur für einen Moment,

den du nicht hast, denn du bist in Eile
und kannst nicht erkennen, dass es
keinen Sinn macht zu rennen.

Aber es macht auch keinen Sinn stehen zu bleiben,
weil du nicht hören und sehen kannst,
was ich höre und sehe,
weil du nicht fühlen und schmecken kannst,
was ich fühle und schmecke
und auch nicht lebst und verstehst,
wie ich lebe und verstehe.

Und ich muss dir nicht GeFallen.

(27.03.2016)