schwER

Hin und Her, Hin und Her

Her und Hin
Er und Sinn

Sie und ER
Hin und Her

Mach es dir doch nicht so schwer
mit dem vielen Hin und Her

Lass uns Fange spielen
und Verstecken

Lass uns im Geheimen necken

(15. März 2017)

Blubb

So, ich habe keine Lust mehr!
Wo kommt denn der ganze Frust her?

Fragst du dich, frag ich mich …

Frag dich nicht, denn du sagst ja nichts …

Blubb … wenn Fische sprechen könnten,
dann würden sie schweigen.

Denn was soll das ganze Reden.
Ich kann deine Worte eh nicht verstehen.

(15. März 2017)

AHA

Ich sag NEIN
Du sagst JA

Ich sag ICH
DU sagst MICH

interessierst du nicht

Ich WILL NICHT

Du willst mich

Er sagt JA
Sie sagt NEIN

Ich spiele den Ball
an die Wand

Du spielst mit den Fingern
deiner Hand

wegnah

Weit weg
Nah dran

Weit dran
Nah weg

Und ich dachte noch so bei mir
„Man(n) müsste wieder wie ein Kind sein!“

Ich mute mich zu,
du lässt mich in Ruh.

Er sucht nach dem Großen
und bückt sich nach dem Kleinen.

Der Atem bleibt stehen,
denn es ist geschehen.

Welchen Sinn hat das Leben?
Fragen sich die, die danach suchen.

Weit weg
Nah dran

Nah weg
Weit dran

Wer sich erhebt,
der geht nicht

IN KONTAKT

Und während wir uns begegnen,
fängt der Raum an sich zu bewegen.

Er verschwimmt in allen Farben
und bringt etwas zum Tragen,

dass nur dein Herz hören und sehen kann.

Doch vielleicht bist du blind und auch taub
oder einfach noch nicht in der Lage …

Also konstruier‘ dir deinen Raum,
wir treffen uns dann im Traum …

Klick

Ganz weit weg …
dein Herz hat aufgehört zu schlagen.

Ganz nah dran …
der Schmerz hat sich neben dir platziert.

Und du hast es nicht kapiert,
du hast es nicht verstanden,

denn dein Verstand kam dir grad abhanden
und dein Gefühl hat dich eingeholt …

Hereinspaziert

Hallo Ärger, Hallo Raum!

ES begegnet mir
wie in einem Traum

Voller lichter Gestalten
ich verliere mich in Lichtgewalten

und zentriere meine Kraft.
Und gehe mit aller Macht

dagegen an. Denn ich bin stark!

Nichts und niemand kommt
gegen mich an. Ich nehme mir

meinen Raum und du erschauderst,
Denn du weißt, ES ist heiß .

Du spürst, es wird ernst
Und noch ehe du dich versiehst,

Und dich zu irgendwas entschließt,

siehst du Feuer aufsteigen und weißen Rauch.

HOWGH

(05. März 2017)

Der Raum

Der Raum verschwimmt nicht
im Dickicht der Unterwasserwelten

Ich halte die Luft an …
der Atem ganz dicht …

Es wird Licht

Und das Wasser strömt ein
und nimmt dich mit nach unten

in die Tiefen …
angenehme Kühle …
samtige Dunkelheit …

Bis du ganz erfüllt bist
und bereit nach oben zu steigen,
um dir zu zeigen, dass du lebst,

dass du dich bewegst,
nach was greifst und strebst,
dich reckst und streckst …

(4. März 2017)

Keiner da …

Keiner ist für dich da, fühlst dich unendlich leer,
voller Sehnsüchte bist du gewesen

und immer noch sehnst du dich so sehr.
Willst nicht mehr, den Tränen nahe …

Keiner da …

Bist vernagelt, nicht im Klaren, was du willst.
Verletzt dich und andere ohne etwas zu merken.

Ein letzter Versuch Aufmerksamkeit zu erzeugen,
um dann voller Reue davon zu ziehen.

Keiner dürfte dich je richtig sehen,
bekommst nicht mal dich selbst zu spüren.

Nur der Schmerz lässt dich fühlen.

Bist eigentlich so bedürftig, doch das darf

Keiner sehen …

Bist eigentlich so verletzlich, doch das darf

Keiner wahrnehmen …

Bist eigentlich so voller Liebe, doch du kannst sie

Keinem geben …

(19.-28.01.2017)

Von dannen

Es ist schon spät, Zeit zu gehen.

Die Uhr tickt; das Ende naht.

Manches hört so auf
wie es begonnen hat.

Also nehm‘ dich zusammen; sei stark.

Verabschiede dich.

Nimm‘ dir Zeit zu gehen; loszulassen.

Würdige das Schöne, betrachte auch das Merkwürdige.

Und dann geh‘ würdevoll von dannen …

(23.01.2017)

Am Boden

Aneinander geirrt,
irgendwie verwirrt
und verheddert.

Das Leben schlägt Wellen …
und du bist nicht bereit
etwas zu riskieren.

Also bleibst du stehen,
bereit rückwärts zu gehen.

Stürzt du dabei
und fällst hin.

Und ich kann dir
nicht hochhelfen,

denn ich liege selbst am Boden …

(23.01.2017)