Ruhig und leer,
als wär ich am Meer,
wo der Wind
in meinen Haaren
seine Runden dreht,

dass Meer hin und her bewegt,
jede Welle gleich aussieht
und doch anders ist.

Und so sitze ich hier
voller verblassender
Erinnerungen
mit dir.

Doch der Blick aufs Meer
beruhigt meinen Geist,
macht ihn ruhig und leer.

Und tief in mir spüre
ich es doch aufsteigen

… Unruhe …

Denn mit der nächsten Welle
einfach alles weg gespült

Keine Spuren im Sand
mehr zu sehen

In mir beginnt sich
alles zu dreh’n

Und die Sonne
scheint gnadenlos

Das Wasser funkelt
wie 1000 edle Steine

Doch durch die Steine
rinnt nur das Wasser

der Wellen

gleichmäßig

im ewigen Rhythmus

der Gezeiten

Hin und Her

und Hin und Her

(28.01. und 16.02.2019)