Fühle erst - Denke später

Autor Frieda Weiss

Wie ich bin

Ich bin wie ich bin, alles andere macht keinen Sinn. Will mich nicht mehr verbiegen und verdrehen, denn ich bin wie ich bin. Hab tief gegraben, um all meinen Schmerz zu umarmen, hab genau hin gesehen und bin dabei gewachsen… Weiterlesen →

Einfach geschehn

Manchmal gibt es nicht viel zu tun und mein Geist kann ruh’n im Sonnenschein und Gewimmel. Bienen ganz geschäftig, Blattläuse ganz bequem und die Spinnen spannen ihre Netze, während ich hier sitze, kann ich dem Wunderwerk der Natur zusehen. Und… Weiterlesen →

nichts zu verstehn

Wenn ich dich seh‘, dann weht mich ein leiser weiser Wind an und flüstert mir zart ins Ohr, was ich schon weiß und das ist der Moment, wo wir auf Reisen gehen und wir ziehen durch fremde Galaxien, um das… Weiterlesen →

Ozean

Jede Welle des Ozeans Jede Wolke am Himmel Jede Frucht am Baum Jede Blüte am Boden Alle Höhen und Tiefen Alles Schöne und Hässliche will ich sehen, will es in mir aufnehm’n Und so reise ich durch die Lüfte, ziehe… Weiterlesen →

Regen

Es riecht nach Regen, nasse Steine reihen sich aneinander auf dem Asphalt Spuren zu sehen von deinen Schuhen, die dich tragen möglichst weit an einen Ort, wo du zur Ruhe kommst, endlich Denn in dir bricht es herein, kein Stein… Weiterlesen →

Seine Zeit

Die unreife Frucht am Baum hast sie einfach abgepflückt, obwohl du’s besser weißt. In den Mund gesteckt und wieder ausgespuckt, denn sie hat noch nicht geschmeckt. Und nun liegt sie da, nie eine Chance in der Sonne zu reifen. Doch… Weiterlesen →

Spiegelglatt

Der See spiegelglatt bis zur ersten Berührung. Alles bewegt, alles verändert sich. Doch am nächsten Morgen, als wäre alles vergessen ruht er wieder in sich. Der See spiegelglatt bis zur ersten Berührung. Kommt in Bewegung, schlägt Wellen. Ist das Leben… Weiterlesen →

Zu hell

Schwarzmalen konnte ich schon immer und mich in dunkle Nebel hüllen Doch darunter blitzt goldenes Licht, dass wenn es nach draußen dringt und sich seine Bahnen bricht zu hell ist für dich. Meine Sonne scheint immer durch jeden Zweifel hindurch… Weiterlesen →

Außer Takt

Es ist der Takt, es ist das Spiel, dass ich kenne, in dem ich mich verrenne. Meine Gedanken kreisen um nichts. Sie vernebeln mir die Sicht auf dass, was wirklich wichtig ist. Suche nach dem Stein in meinem Schuh Suche… Weiterlesen →

Unverdautes

Heute wieder unbeschadet Schaden genommen Und gestern erst unversehrt im Leben verkehrt Was ist schon richtig, was noch falsch Auf geraden Wegen wandelnd und doch verquer im Kopf Hab die Landkarten vertauscht und deine Mutter lacht laut Der Himmel bebt,… Weiterlesen →

Auch schön hier

Bin vorbei gezogen mit schnellen Schritten, obwohl ich mich so müde fühl‘ Fühl‘ mich gefangen wie ein Raubtier. Hab angefangen an Gitterstäben zu nagen wie das Gewissen an mir. Gestern noch Tränen gelacht und heute baden gegangen mit all den… Weiterlesen →

Kniefall

Kniefall Kalte Füße Kann nicht mehr stehen Bin rastlos, will nicht sitzen Will noch nicht gehen Und doch weiß ich, es ist Zeit Denn die Uhr tickt Ja, ich mach mich bereit Denn bleib ich hier, Dann bleib ich stecken… Weiterlesen →

Hier raus

Hier raus endlich mal was wagen sich einfach nehmen ohne viel zu fragen Gib dich hin und lebe mehr im Jetzt Was gestern war und morgen ist wer weiß das schon? Versuchst du Kontrolle zu gewinnen, wird dir alles durch… Weiterlesen →

Lauffeuer

Wie ein Lauffeuer, flächendeckend überrannt, alles niedergebrannt. Die Augen leer, die Münder auch, überall dichter grauer Rauch. Die Lungen schmerzen und niemand mehr kann dich im Glanze sehen, um dich herum Nebel. Eine Rauchbombe, alle noch benommen von der Explosion…. Weiterlesen →

Kaugummi

Sind gefangen in Dingen, in denen wir kleben wie Kaugummi Selbst wenn du versuchst dich davon zu lösen zieht es lange Fäden bis diese endlich reißen Und selbst dann bleibt immer etwas an dir hängen und du lernst damit zu… Weiterlesen →

In allen Farben

An einem Ort, wo es keine Fragen gibt, wo alles sein darf wie es ist. Wo du gehalten wirst und sicher bist. An einem Ort, wo alle anwesend sind, die dich begleiten und durch’s Leben tragen. Helles Licht, gebündelt in… Weiterlesen →

Genau so

Genau so und kein bißchen anders sollte sein, was war und ist JETZT in Stürmen gefangen schiffbrüchig fast unter gegangen die Wogen geglättet, an Land gerettet Wolken ziehen weiter Der Himmel reißt auf Fische glucksen Wassermänner auch 04.10.2019 in Kopenhagen

Jetzt

Wolken übereinander geschichtet wie meine Gedanken dicht gedrängt Und zwischen all dem Grau Blaue und gelbe Lichter am Himmel Sonnenstrahlen durchfluten alles Grüne und in meinem Kopf Hoffnung Auf ein Leben im Hier Jetzt (05.09.2019)

Composing a verse

„When composing a verse let there not be a hair's breath separating your mind from what you write; composition of a poem must be done in an instant, like a woodcutter felling a huge tree or a swordsman leaping at a dangerous enemy.“ Bashō Matsuo

„When composing a verse let there not be a hair’s breath separating your mind from what you write; composition of a poem must be done in an instant, like a woodcutter felling a huge tree or a swordsman leaping at… Weiterlesen →

Einen Herzschlag lang

Heute habe ich klar gesehen, reines Wasser in reinen Seen. Heute habe ich weit gesehen, nicht von Tälern und Häuserschluchten umgeben. Heute habe ich dich gesehen, aber nur kurz hinter verrauchten Gardinen. Heute habe ich nichts gesehen, denn ich hatte… Weiterlesen →

Atemzug

Fühle mich und fühl mich nicht Bin und bin nicht Sehe und seh nicht Lebe und leb nicht Sterbe und sterb nicht In mir gefangen und doch frei Keine Fragen Keine Antworten Und doch Erwartungen Und doch Wünsche Einen Atemzug… Weiterlesen →

Acceptance

When you fully accept that you don't know, you actually enter a state of peace and clarity that is closer to who you truly are than thought could ever be. E. Tolle, A New Earth

When you fully accept that you don’t know, you actually enter a state of peace and clarity that is closer to who you truly are than thought could ever be. E. Tolle, A New Earth

Awareness

Awareness means Presence, and only Presence can dissolve the unconscious past in you. E. Tolle, A New Earth

Awareness means Presence, and only Presence can dissolve the unconscious past in you. E. Tolle, A New Earth

Da Sein

Eben grad bist du noch da, doch jetzt such ich dich. Es ist so nebelig, ich seh‘ dich nicht. Ich sehne mich nach dir und dem, was ich glaube in dir zu seh’n. Und so regt es sich in mir,… Weiterlesen →

beWEGung

Alles kommt, Alles geht, Alles ist bewegt. Nichts steht STILL, wenn du es festhalten willst. Es vergeht sich an dir, der Gedanke verdreht sich, er klopft an deine Tür, denn er versteht sich auf dieses Spiel. Ja, dein Geist spielt… Weiterlesen →

Entgegen

Umgeben von Nebeln dicht am Boden drängen wir uns kriechend ohne uns zu erheben Die Wolken beben im Donnergroll dir untertänlichst entgegen hast du nichts zu setzen (11.+12.06.2019)

Sternenstaub

Heute wieder nix passiert und doch so viel in mir. Hab mich allein weiter gedreht, drehst dich nicht mit mir. Entdecken den Weltraum, jeder auf seiner Mission. Dein Raumschiff scheint in fremden Galaxien gefangen. Ich kann dich nicht mehr sehen,… Weiterlesen →

Ursprung

Erkunden Erforschen Erspüren Berühren Mit Kinderaugen durch die Welt gehen, dem Ursprung ins Auge seh’n. Bleib nicht steh’n; versuch mit dem zu gehen, was kommt. Noch bevor du es weißt, ist es gescheh’n … Wir beginnen uns miteinander zu drehen… Weiterlesen →

Die nächste Welle

Hast schon wieder mal vorbei gelebt an der Zeit, dem Gedanken denkst es ist zu spät zu spät für dein Leben, was es noch gilt zu leben und so stehst du hier alleine Kopf verdreht Und doch, Keine ist dir… Weiterlesen →

Setz dich

Es hat sich gesetzt zu dir und dich angelächelt Doch du sahst das Lächeln nicht Sahst nur die müden Augen Glanzlos im Dämmerlicht So wie dein Haar … Es glänzt schon lang nicht mehr Ganz verblasst, grau und leer Wie… Weiterlesen →

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