Eben grad bist du noch da,
doch jetzt such ich dich.
Es ist so nebelig,
ich seh‘ dich nicht.

Ich sehne mich nach dir und dem,
was ich glaube in dir zu seh’n.
Und so regt es sich in mir,
denn ich lebe nicht.

Denke ich, ich lebe nur durch dich?
Nein, dass wäre es nicht.
Denn wo bin dann ich?
Ja, das kläre ich!

Ich kläre mich,
lass‘ mich von der Welle fangen.
Hier stehe ich und betrachte mich,
mein Innerstes mir zugewandt.

Und so näh’re ich mich dem Gedanken,
mit mir zusammen zu sein
und vergesse dabei, dass die Suche nach dir
die Suche nach mir zu sein scheint.

(13.10.2014)